In den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts
war die Europäische Yogaszene von Persönlichkeiten
geprägt wie Selvarajan Yesudian, Elisabeth Haich, Boris
Sacharow, Mohan Singh, Annelise Harf und Indra Devi.
In der Schweiz waren v.a. S. Yesudian und E. Haich aktiv.
Eine organisierte Yogaszene gab es aber damals noch nicht.
Ende
der 60er Jahre konnten Yogainteressenten im Telefonbuch in allen
grösseren Schweizer Städten den Eintrag einer „Fédération
Suisse de Yoga FSY“ finden. Als Kontakt war eine Lausanner Telefonnummer
angegeben, eingetragen auf den Namen A.R. Hug.
Am
28. September 1968 wurden die ersten Statuten durch die Generalversammlung
verabschiedet und die „Fédération Suisse de Yoga“,
die damals aus ein paar wenigen yogainteressierten Personen
bestand, war geboren.
Die
FSY/SYG war massgeblich an der Gründung einer „Europäischen
Yoga Union (EYU)“ beteiligt, welche interessierte Yogaverbände
aus ganz Europa zusammenschloss. Die FSY/SYG wurde Vollmitglied
der EYU.
In den siebziger Jahren entstand der Wunsch nach einem gesamteuropäischen
Ausbildungskonzept für angehende Yogalehrende.
Die
EYU wollte pro Land eine Ausbildungsschule schaffen, die den
geforderten Lehrstoff vermittelt.
Die
SYG/FSY einigte sich auf verschieden geführte Yogaschulen,
die ihre Schüler an eine zentral durchgeführte Prüfung
schicken. Jeder Kandidat wird von unabhängigen Experten
nach den gleichen Anforderungen geprüft. Dieses Modell
hat sich bis in die heutige Zeit hinein bewährt und garantiert
ein hohes Qualitätsniveau.
Heute besteht die SYG/FSY aus ca. 1000 Mitgliedern, die gemäss
den Statuten und dem Mitgliedschaftsreglement in verschiedene
Kategorien eingeteilt sind.
Die Aufgaben werden auf die Geschäftsstelle, den Vorstand
und die verschiedenen Kommissionen und Arbeitsgruppen aufgeteilt.
2007
gab sich die SYG/FSY ein neues Gesicht: Yoga Schweiz Suisse
Svizzera entstand, das neue Erscheinungsbild wurde von der Generalversammlung
mit grosser Mehrheit verabschiedet
Angehende
Yogalehrende können sich z.Z. in sieben von Yoga Schweiz
anerkannten Schulen ausbilden. Diese Schulen sind auf die gesamte
Schweiz verteilt und die Yoga Ausbildung umfasst heute mindestens
4 Jahre und 600 Lektionen.
Im Jahr 2007 wurde die Zeitschrift neu gestaltet. Sie wird ab
dem Jahr 2008 in ihrer neuen Form den Mitgliedern zugeschickt.
Darin befindet sich u.a. ein reichhaltiges Kursangebot von „diplomierten
oder anerkannten Yogalehrenden YS“.
Ebenfalls
bietet Yoga Schweiz dreimal jährlich ein Seminar und ein
umfassendes Weiterbildungsprogramm für Yogalehrende an.
Mitglieder erhalten Vergünstigungen.
Seit Juni 2007 können interessierte Mitglieder auch einen
Newsletter abonnieren.
Im Jahr 2008 feiert der Berufsverband sein 40-jähriges
Bestehen und kann auf eine spannende und reichhaltige Geschichte
zurückblicken.
Auch
in Zukunft wird sich Yoga Schweiz weiterhin für eine hohe
Qualität im Vermitteln des Yoga, für die Akzeptanz
des Yoga bei Institutionen im Gesundheitswesen, für Offenheit
und Toleranz der verschiedenen Yogarichtungen einsetzen.
|