Yoga-Lehrausbildungs-Möglichkeiten

Um Yoga unterrichten zu können, braucht es eine qualitativ gute Ausbildung. Es gibt in der Schweiz acht Ausbildungsinstitutionen, die auf das Yoga-Schweiz-Diplom vorbereiten. Sie alle sind von Yoga Schweiz anerkannt und richten sich nach dem Berufsbild von Yoga Schweiz und dem Ausbildungsprogramm der Europäischen Yoga-Union . Einige Ausbildungsinstitutionen sind SVEB-zertifiziert.

Jede Ausbildungsinstitution hat ihre eigene spezielle Yoga-Ausrichtung. Die einzelnen Ausbildungsinstitutionen können sich deshalb in ihrer Lehrausbildung unterscheiden. Alle anerkannten Ausbildungsinstitutionen bereiten ihre Studierenden aber auf das Diplom von Yoga Schweiz vor.

Die Ausbildung verbindet jahrtausendealtes Fachwissen mit aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen. Die Unterrichtseinheiten in Theorie/Philosophie und Praxis finden oft zum Teil in Blockkursen sowie an Wochenenden statt.
Fächer sind zum Beispiel:

  • Asana und Pranayama
  • Meditation
  • Ernährung/Fasten
  • medizinische Grundlagen des Yogaunterrichts
  • Philosophie
  • Pädagogik
  • Didaktik
  • Unterricht auch mit Kursorganisation
  • Rechnungswesen
  • Marketing
  • relevante rechtliche und betriebswirtschaftliche Aspekte

Ausbildung zur diplomierten Yogalehrerin YCH / zum diplomierten Yogalehrer YCH

Voraussetzungen

  • abgeschlossene Berufslehre oder Matura
  • mehrjährige eigene Yogapraxis

Yogalehrer/in

Vierjährige berufsbegleitende Ausbildung mit Diplomabschluss (diplomierte Yogalehrerin YCH / diplomierter Yogalehrer YCH).
Alle Ausbildungsinstitutionen bieten den vierjährigen Lehrgang als Gesamtes an.

Nach dem Abschluss stehen zwei Wege offen

  • Diplomierte Yogalehrende YCH arbeiten mit Schwerpunkt Agogik / Pädagogik, Anerkennung durch einzelne Krankenkassen über die Zusatzversicherung oder über EMfit.
  • Weiterbildung zum/zur KT (Komplementärtherapeut/in Fachrichtung Yoga) mit Branchenzertifikat OdA KT: arbeitet mit Schwerpunkt Therapie, mögliche Kassenanerkennung über Zusatzversicherung.
    Dazu braucht es:

    1. einen Methodenabschluss in einer akkreditierten Methode. Yoga gehört dazu. Das Diplom von Yoga Schweiz ist ein anerkannter Abschluss. Andere Methodenabschlüsse werden von den Methodenexperten überprüft. Die Ausbildung und der Abschluss muss den Inhalten der Metid (Methodenidentifikation) entsprechen
    2. Kompetenzen der themenzentrierten Module
    3. Praxis, kann durch ausreichende Berufserfahrung (1 Jahr bei Praxistätigkeit ab 70%; 2 Jahre ab 50% Praxistätigkeit und 3 Jahre bei Praxistätigkeit von weniger als 50%, aber mindestens 30%) oder durch die 250 Protokolle der Praxismodule nachgewiesen werden
    4. Validierungsverfahren: Branchenzertifikat KT.